Heute abend feiert die Komödie "Toutou" im Theater in der List Premiere.
Ein Komödie über eine entlaufenen Hund von Agnès Tutenuit und Daniel Besse -
mit Arnd Rühlmann, Willi Schlüter und Bohdan Swiderski
Inszenierung: Willi Schlüter, Kostüme/Assistenz: Sabine Mech, Bühne: Willi Schlüter/Wolfgang Heinrich
Alex hat beim abendlichen Gassi gehen den Hund Toutou verloren. Sein Freund Jean ist verzweifelt und empört zugleich.
Sie fangen nun an, nach den Gründen zu forschen, warum ihr geliebter Hund weggelaufen ist - und sie kommen zu ganz erstaunlichen Ergebnissen, die nicht nur ihre Beziehung zu Toutou, sondern vor allem die eigene Beziehung belasten. In diese konfliktgeladene Atmosphäre platzt nun der langjährige Freund Pavel, um sich wegen der Beziehungskrise zu seiner Freundin bei den beiden auszuweinen. Einen ungünstigeren Moment hätte er nicht wählen können, denn was ist schon der Verlust einer Freundin gegen den Verlust eines Hundes! Aber als Nichthundebesitzer und eigentlicher Hundehasser könne Pavel das ja nicht verstehen. Entrüstet weist der diese Vorwürfe zurück und jetzt ist Krach angesagt – jeder gegen jeden, mit immer wechselnden Konstellationen. Die entlaufene Töle schafft es, dass urplötzlich Dinge zur Sprache kommen, die vorher unter der Decke gehalten wurden. Eine Kampftriole aus Wut und Hass zankt und zickt und aus der Krise wird ein kapitaler Beziehungs-Krieg, der in einer Scheidung und Kündigung einer langen Männerfreundschaft zu enden droht….
Mit TOUTOU wagt sich das THEATER in der LIST auf’s Eis der hohen Komödienkunst, und bietet seinen Zuschauern einen beschwingten Abend, wo das Lachen garantiert ist.
„Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag.“ Charlie Chaplin
Der gestrige Benefizabend zugunsten des Theaters in der List, zu dem Kerstin Tack, Dietmar Althof und Erwin Schütterle eingeladen hatten, war ein großer Erfolg. So konnte das Ensemble des Theater bei vollbesetztem Haus mit Auszügen aus seiner aktuell anstehenden Premiere „Toutou“ und seinem bereits laufendem Stück „TATUM TATUM CRACK-Partnerwechsel“ das Publikum begeistern und für sich einnehmen.
Getragen von dieser guten Stimmung und viel Sympathie für das Theater stellten sich die drei Theaterunterstützer dem Publikum und warben für privates Engagement und die unterschiedlichen Formen der Förderung, um den Erhalt des Theater zu sichern. „Hannover ist stolz auf die große Zahl seiner freien Theater“, so Dietmar Althof, damit zeige sich die enorme kulturelle Bandbreite der Stadt Hannover.
„Dieses Theater ist jede Mühe wert, sich dafür stark zu machen – in diesem Haus ist an jeder Ecke das Herzblut der Theatermachen zu spüren“, warb Kerstin Tack als Initiatorin des Abends und erinnerte daran, dass alle aufgerufen sind zum Erhalt des Theaters ihren Beitrag zu leisten.
„Menschen wie Unternehmen brauchen ein Zuhause“ so Erwin Schütterle, Freundeskreis Hannover, mit seinem Appell nicht nur auf die großen Sponsoren zu schielen. „Dieses Zuhause braucht Pflege – eine Chance für jeden, egal ob groß oder klein, mit der Gefahr, dass die Hannoveraner ihn dafür in ihr Herz schließen.“
Kulturdezernentin Marlies Drevermann, die ebenfalls als Gast dem Abend beiwohnte, würdigte das breite gesellschaftliche Engagement des Theaters und sprach sich für den Erhalt aus: „Vielfalt ist das beste Mittel gegen Einfalt“.
Einen ersten Erfolg konnte die Veranstalter des Benefizabends verbuchen, in dem sie unmittelbar mit dem Benefizabend für das Theater EUR 4.000 sammeln konnten. Darunter unter anderem eine Spende in Höhe von EUR 1.000 des Bezirksverbandes der Kleingärtner für Projekte zur Förderung der Zusammenarbeit mit Schulen.
Mehrere Stuhlpatenschaften, als attraktive Fördermöglichkeit für Unternehmen, in Höhe von EUR 200 im Jahr wurden an dem Abend übernommen: so zum Beispiel von Magdalene Linz von der Delphin-Apotheke neben selbstverständlich Kerstin Tack und Dietmar Althof.
Ein Beispiel für ganz praktische Unterstützung liefert die renommierte Agentur Herbstwerbung, die zukünftig das Theater in der List kostenlos beraten bei alle Fragen der Öffentlichkeitsarbeit und Vermarktung.
Weitere Unterstützungen sind in Folge des Abends zu erwarten und dürften dem Theater helfen, die ursprünglich fehlenden EUR 20.000 für den Erhalt des Spielbetriebs aufzubringen.
Benefizabend für das Theater! Am Donnerstag, der 15. April ab 19:30 Uhr Das Theater in der List bekommt Unterstützung: Die hannoversche SPD- Bundespolitikerin Kerstin Tack, der Geschäftsführer des Freundeskreises Hannover e.V. Erwin Schütterle und der Gastronom Dietmar Althof veranstalten einen Benefizabend im Theater. Für Theaterkunst und leibliches Wohl ist gesorgt. Die drei bekannten und bekennenden Hannoveraner wollen einen Impuls geben, die fehlenden 30.000 EUR für die laufenden Kosten, sowie weiteres Geld für die Gagen der Künstler aufzutreiben. Aktionen für mögliche Förderer sind Spenden, die Patenschaft für einen Sitzplatz für 200 EUR im Jahr, als Sponsor im Programmheft der kommenden Premieren werben oder sich bei der Aktion „30 x50“ mit einem Monatsbeitrag für die Miete des Theaters beteiligen. Informationen und Karten zum Benefizabend am 15.04.2010 bekommen Sie direkt bei uns oder Bürgerbüro Kerstin Tack 0511/699805 info@kerstin-tack.de Unterstützen Sie das Theater in der List!
Liebes Publikum, liebe Freunde des THEATERs in der LIST; wir wünschen Ihnen allen schöne erholsame Ostertage. Wir hatten mit „TATUM TATUM CRACK-Partnerwechsel“ vor ausverkauftem Haus Premiere und was für eine! Danke an unser Publikum. „Das macht Spaß: Liebe und Libido bis die Herzen brechen“, schreibt dazu die Neue Presse. Nach Ostern folgen zwei weitere Premieren, bei denen gelacht werden kann: „Toutou“- eine Komödie rund um den Hund, der allerdings verloren gegangen ist. Dabei kommen nicht nur Hundeliebhaber, sondern auch Hundehasser auf ihre (Lach-)Kosten. „SpieLEndE NeUE RosEN“- ein komisches Theaterstück ohne Worte lotet die Grenze zwischen Realität und Fantasie aus. Seien Sie gespannt. Außerdem kommt der Gitarrenpoet Peter Horton am 29. April ins Theater und einen Tag danach, wollen wir am 30.April gemeinsam mit Ihnen in den MAI TANZEN.
Liebes Publikum, liebe Freunde des Theaters in der List,
der Frühling kommt und auch unser neuer Spielplan, der es in sich hat.
Wir freuen uns auf drei Neuproduktionen:
Komik der Extraklasse mit „Tatum Tatum Crack- Partnerwechsel“ (Premiere am 26. März),
die Komödie über Hundebesitzer: „Toutou“ (Premiere am 17. April) und
die interessante Eigenproduktion ohne Wörter: „SpIELeNDe nEUe RoSeN“ (Premiere am 23. April). Die Proben haben begonnen und füllen das Theater mit Spielfreude.
Wir begrüßen dazu Christine Kättner und Valter Rado neu im Ensemble und freuen uns auf die Inszenierungsarbeit von Johanna Kunze.
Wir haben wieder interessante Gastspiele anderer Theater und Künstler, den Auftakt im März macht das „Bremer Tourneetheater“ mit einer Spielreihe von „Gretchen 89ff“, einer Inszenierung des Theaterstückes von Lutz Hübner.
Ende April kommt Peter Horton mit seinem aktuellen Album: „Wilde Gärten“.
Die beiden monatlichen Reihen „Literatur&Musik Matinee“ und „MonkeyMonday“ bieten J.S. Bach, Kändler, eine CD veröffentlichung mit youdid, 20er Jahre-Charme und mehr.
Seien Sie gespannt auf eine geballte Ladung Theater, wir freue uns darauf Sie begrüßen zu dürfen
"I´m not there."
Aber er war es doch, irgendwie.
Bob Dylan, der Meister himself. Der gestrige MonkeyMonday war ein wundervoller lyrisch musikalischer Abend. Viele Zuschauer waren gekommen und sie hatten Recht, die drei Musiker Henning Hoffmann, Andreas Dobberkau und Leif Sandtner aus Hamburg begeisterten mit tollen neuen Arrangements der ewigen Songs Dylans.
Klasse, solch besondere Momente im Theater erleben zu können. Thanx.
Leider können wir die Vorstellung "ENIGMA" NUR am Samstag, den 27. Febr realisieren. Die Freitag Vorstellung fällt somit aus.
Wir bitten um Verständnis, und hoffen dass Sie auch am Samstag Zeit haben!
Darlen Bakke spielt im Theater in der List, und zqwar am Mittwoch Abend, den 17. Februar um 20:00 Uhr.
Piano und Rilke
Ein Abend mit Klaviermusik
(Darlen Bakke am Flügel)
und Lyrik von Rainer Maria Rilke
(Harrie Müller-Rothgenger, Lesung).
Ein Klavierabend der besonderen Art. Vielfalt und
Genauigkeit zeichnen die Spielkunst der Hannoveraner
Pianistin Darlen Bakke aus. IhrRepertoire ist groß.
Daraus präsentiert sie ausgewählte
Kostproben. Virtuos und sanft, kräftig und
aufbrausend beherrscht Darlen Bakke ihr Instrument
liebevoll und streng. Rainer Maria Rilke dichtete:
„Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort...“
Ein Musik-Wort-Dialog mit leisen und lauten Tönen,
Texten und gelegentlich überraschendem Zusammenspiel
von Sprache und Musik.
Wir laden Sie ein in fantasievollen Kostümen mit uns Fasching zu feiern.
Mit lustigen Einlagen auf der Bühne,
Tanz und einem leckeren Buffet
Eintrittspreis incl. Buffet und einem Getränk
beträgt 45 €.
Nur mit Voranmeldung!
Helau zur närrischen Jahreszeit: wir wollen in Ausgelassenheit,
Fröhlichkeit und überschäumender
Lebensfreude feiern. Und wer am Silvesterabend
mit dabei war, weiß wie schön man dies im Theater
kann. Wir erwarten Sie in phantasievollen Kostümen
zu unserer stimmungsvollen Faschingsparty. Wer
will, darf auch eine Büttenrede vortragen. Die Büttenrede
geht auf die mittelalterliche Sitte des „Rügerechts“
zurück, in dessen Rahmen der einfache
Mann oder heute auch die einfache Frau zur Fastnachtszeit
die Herrschenden ungestraft kritisieren
durfte. Darüber hinaus werden wir einige närrische
Überraschungen vorbereiten und dafür sorgen, dass
Sie sich bei uns wohl fühlen. Die Bühne wird zur
Tanzfläche.
Feiern Sie mit uns!
Liebes Publikum, liebe
Freunde des Theaters in
der List.
Wie Sie alle aus der Presse oder auch von uns erfahren
haben, hat der Theaterbeirat der Stadt Hannover
den Politikern und Politikerrinnen im Kulturausschuss
empfohlen, dem THEATER in der LIST für 2010 keine
Förderung zu bewilligen.
Unsere Theaterarbeit sei
„nicht förderungswürdig.“
Das muss man sich mal auf
der Zunge zergehen lassen, um dann mit einem fahlen
Nachgeschmack diese Entscheidung zu schlucken oder
sich zu wehren. Letzteres tun wir und haben inzwischen
mit der Kulturdezernentin Frau Drewermann eine erste
kleine Möglichkeit gefunden, wie die Stadt uns dennoch
fi nanziell unterstützen kann. Dafür bedanken wir uns natürlich,
können davon aber trotzdem das THEATER in
der LIST nicht finanzieren.
Wir bitten Sie deshalb, uns tatkräftig zu unterstützen.
Am 26. und 27. Februar veranstalten wir für Sie zwei
Galaabende mit der Inszenierung ENIGMA, unsere erfolgreiche
Produktion der vergangenen Spielzeit. Es gibt
dazu ein Buffet und einen Begrüßungssekt (oder ein anderes
Getränk) zum Gesamtpreis von 30 €. Laden Sie Ihre
Freunde und Bekannten ein und unterstützen Sie uns mit
Ihrem Besuch. Im Anschluss an die Vorstellung laden wir
Sie zu einem Gespräch über die weitere Zukunft unseres
Theaters ein.
Sollten Sie die Stücke ODYSSEUS oder DER KLEINE PRINZ
noch nicht gesehen haben, dann laden wir Sie auch dazu
herzlich ein. Auch an diesen Abenden wird es einen Imbiss
geben. Der Eintrittspreis incl. Imbiss und Getränk
beträgt dafür 20 €.
Selbstverständlich können Sie uns auch durch eine Spende
an den Förderverein unterstützen
Das Gerücht stimmt.
Valter Rado, der italienische Comedian nimmt seinen Klassiker mit den herrlichen Geschichten über die unmögliche Liebe wieder auf, und zwar bei uns am 26.März 2010.
Partnerwechsel- neu an seiner Seite steht Tim von Kietzell.
TATUM TATUM CRACK
Auch zur Langen Nacht der Theater am 29. Mai.2010
Theater in der List
Gestern haben wir wieder einmal im Rahmen einer Feier Improtheater gespielt. Aber es wäre ja nicht das TheaterErlebnis, wenn wir nicht nach einer interessanten Möglichkeit suchen würden, Unterhaltung (die ja Impro garantiert!) und persönliche , ja auch ernsthaftere Bezüge (z.B. Thema der Feier, wie ein Jubiläum)zu verbinden. Dabei haben wir uns eine Form ausgedacht, die wieder echt toll funktioniert hat. Persönliche Anekdoten, literarische Texte und Daten aus der Geschichte geben den jeweiligen Spielszenen inspiriende Vorgaben, gemischt mit den dann vorab eingeholten Vorschlägen aus dem Publikum entstehen dichte bewegende, aber lustige Geschichten, Lieder und andere Spitzbübigkeiten.
Gestern waren wir übrings im Lutherstift Falkenburg, und am 28.6.2008 befeiern wir das Energiegeschichte(n) Museum zur Langen Nacht. Unterwegs in Sachen Unterhaltung.
Liebes Publikum,
wir wünschen Euch /Ihnen ruhige Tage zwischen den Jahren und einen "Guten Rusch ins Neue Jahr".
Wir danken Ihnen für die unterstützenden Worte in den letzten tagen, für Ihren Besuch im letzten jahr und wir freuen uns auf neue Theater-Erlebnisse in 2010! Kommen Sie gut rein! : - )
Wie bloß kann man auf die Idee kommen, das Theater in der List als "nicht förderungswürdig" einzustufen? Ein Theater, dessen Engagement so sehr spürbar ist, das ein ganz besonderes Stück Kultur und Vielfalt bietet. Ein Theater ganz nah am Publikum. Unsere Kinder lieben dieses Theater, sie waren hochfasziniert von "Odysseus", das Stück "An der Arche um 8" haben sie schon zweimal gerne gesehen. Keine Vorstellung konnte uns bis jetzt enttäuschen, wir Eltern waren sehr angetan von "Enigma", ebenso vom "Ponyhof". Dieses Theater gehört schon nach ganz kurzer Zeit fest zu unserem Stadtteil, der List. Ein Stück Kultur, ein Stück Heimat, das nicht sterben darf. Wenn Theaterkultur in Hannover förderungswürdig ist, dann gehört auch dieses Theater dazu! Mindestens!! Stefani & Frank Jarchow mit Carlotta (9) und Fridolin (7)
Der Vorstand des Vereins „Freunde des THEATER in der LIST e.V.“ ist bestürzt über die Empfehlung des hannoverschen Theaterbeirates, das „THEATER in der LIST“ weder durch die städtische Grundförderung noch durch Projektförderung für Freie Theater in Hannover zu unterstützen. Das Theater ist durch diese Entscheidung existenziell in Gefahr. Nachdem Tim von Kietzell, Willi Schlüter und Harrie Müller-Rothgenger innerhalb von wenigen Jahren mit einer beeindruckenden Energieleistung und viel Herzblut in der Spichernstraße 13 in Hannover eine funktionierende Spielstätte mit einem vielseitigen und im Fundament selbst entwickelten Programm etabliert haben, lässt sich die hohe Qualität dieses kulturellen Angebotes ohne Unterstützung von außen nicht aufrecht erhalten. Das THEATER in der LIST fand nach seiner Gründung stetig wachsenden Anklang auch über die hannoverschen Stadtgrenzen hinaus und so wurde vor wenigen Wochen der Verein „Freunde des Theater in der List e.V.“ gegründet, um durch Spenden (z.B. „Stuhlpatenschaften“) und weitere Maßnahmen unterstützend tätig werden zu können. Aber natürlich reicht die kurze Zeit seit der Vereinsgründung nicht aus, um eine Existenz sichernde Grundlage für das Theater zu schaffen. Es ist spürbar, dass die Einschätzung des hannoverschen Theaterbeirates zur Situation des THEATER in der LIST bei den dortigen Verantwortlichen Anlass zur (selbst-)kritischen Reflektion des aktuellen Konzeptes gegeben hat. Allerdings ist die Entscheidung des Beirates, weder Grundförderung noch Projektförderung zu befürworten, aus Sicht des Vereines und mit Blick auf die Förderkriterien in dieser Rigorosität nicht nachvollziehbar. Die Vehemenz und Polemik, mit der die geplanten und in den Förderantrag aufgenommenen Produktionen durch den Beirat kritisiert werden, legt die Vermutung nahe, dass die Empfehlungen zur Vergabe der vorhandenen Mittel nicht nur „nach künstlerischen, kulturpädagogischen und konkreten kulturellen Gesichtspunkten“ (Zitat aus den Richtlinien des Theaterbeirates zur Beurteilung der Förderanträge für freie Theater in Hannover) erstellt wurden. Vielmehr scheinen persönliche Stimmungen und Präferenzen einen nicht unwesentlichen Beitrag zu Entscheidungsfindung beigetragen zu haben. Dass im THEATER in der LIST eine hohe „Qualität der Theaterarbeit“ (Richtlinien des Theaterbeirates) Grundlage der sehr positiven Resonanz ist, steht außer Frage. Der Vorstand des Vereines „Freunde des THEATER in der LIST e.V.“ stimmt mit dem hannoverschen Theaterrat insofern überein, als es sich bei diesem Veranstaltungshaus „um eine (…) interessante und gut angenommene Einrichtung handelt (…).“ Da die diesjährigen Empfehlungen des Beirates in endgültiger Fassung vorliegen, bleibt dem THEATER in der LIST lediglich der Weg an die Öffentlichkeit und der Ruf nach politischer Unterstützung, um die bisher erfolgreiche Arbeit fortsetzen zu können. Der Verein „Freunde des THEATER in der LIST e.V.“ wendet sich mit diesem Schreiben an alle Theaterfreunde mit der Bitte um aktive Anteilnahme an der prekären wirtschaftlichen Situation eines noch jungen Projektes mit großem Potential. Unterstützen Sie das THEATER in der LIST z. B. durch • Erwerb einer Stuhlpartnerschaft im Zuschauerraum des Theaters (200,00 € / Jahr) • Spenden an unseren Verein • Mitgliedschaft in unserem Verein • Leserbriefe an die Presse • Gespräche und Diskussionen mit Politikern und Politikerinnen • weiteren Aktivitäten nach eigenen Vorstellungen Mit herzlichen Grüßen Dr. Rodin Osório MPH, Vorsitzender des Vereins „Freunde des THEATER in der LIST e.V.“
Der Theaterbeirat der Landeshauptstadt Hannover hat in seiner aktuellen Empfehlung an den Kulturausschuss beschlossen, dass dem THEATER in der LIST 2010 keine städtischen Fördermittel bewilligt werden sollen.
In seiner Begründung behauptet der Theaterbeirat, wir würden die Bedingungen für Projekt- und Grundförderung laut den Richtlinien nicht erfüllen.
Dem widersprechen wir hiermit entschieden und berufen uns dabei auch auf die Aussagen der im Kulturausschuss der Stadt Hannover vertretenen Parteien. Alle waren zu Informationsgesprächen in unserem Theater und teilweise auch in unseren eigenen Vorstellungen wie z. B. Enigma, Das Leben ist kein Ponyhof, Lissabon . Von allen haben wir Lob und Anerkennung erfahren und die politische Aussage, dass wir die Kriterien für den Erhalt von Grundförderung erfüllen. Der Theaterbeirat definiert ein „Freies Hannoversches Theater“ in seinen aktuellen Empfehlungen folgendermaßen: „ein(es) Theater(s) also, das sich in der Regel vor allem mit der Produktion eigener Inszenierungen beschäftigt, und sich - bei vorhandenem eigenen Haus, auch der Präsentation von verschiedenen Schauspiel-Stilen bzw. –Gruppen, Theater-Texten und verschiedenen ästhetischen Theateransätzen widmet.“
Von allen Parteien wurde unser Engagement für unser Theater anerkannt und eine Unterstützung zugesagt. So hat z. B. der Bezirksrat Vahrenwald/List uns mit einer erheblichen Summe für die Erneuerung unserer Lichtanlage unterstützt. Nun brauchen wir von der Politik diese Unterstützung in der Form, dass die aktuelle Theaterbeiratsempfehlung vom Rat der Stadt Hannover so nicht beschlossen wird.
So werden wir in der Beurteilung des Theaterbeirates leider nicht an unseren eigenen11 Inszenierungen der letzten 3 Jahre gemessen. Es wird nur der Spielplan Nov/Dez 2009 zitiert, der, gemessen an unserer aktuellen finanziellen Situation und passend zur Weihnachtszeit, verstärkt „unterhaltsame“ Gastspiele bietet. Welche Definitionen werden herangezogen? Schon Bertolt Brecht hat gesagt, dass Theater unterhalten soll. Heute Abend haben sich z. B. über 45 Zuschauer über den theatralischen körperbetonten Humor Valter Rados, eines international angesehen Künstlers, bei uns amüsiert.
Darüber hinaus haben wir in der vergangenen Zeit mit solchen und anderen Gastspielen unsere Spielstätte THEATER in der LIST mitfinanziert. In dieser Zeit erhielten wir keinerlei Grundförderung und nur sehr begrenzt Projektförderung. Alle anderen Freien Theater Hannovers erhielten Grundförderung und konnten somit finanziell einigermaßen abgesichert produzieren.
Uns jetzt die verschiedenen Gastspiele vorzuwerfen, ist unfair und unangemessen.
Wir verstehen auch nicht, warum der Theaterbeirat unsere eigenen Inszenierungen als „schauspiel-fern“ bezeichnet. Alle zeigen eine eigene künstlerische Handschrift, eine besondere Auseinandersetzung mit Schauspielkunst und einen sensiblen Umgang mit verschiedenen Theaterformen. Publikum und Presse haben dies gewürdigt.
So wurde die Eigenproduktion des Kinderstückes „Fischbrötchen“ (nach der Geschichte von F. Vahle) auf dem diesjährigen DOMINO- Kinder- und Jugendtheaterfestival (Oktober 2009) in Göttingen mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.
Wir sind jederzeit für eine Diskussion über die Qualität unserer Inszenierungen und über Qualitätsmerkmale guter Theaterarbeit offen. Unsere Theaterarbeit und Spielstätte können sich in Form und Qualität mit Produktionen anderer Freier Theater in Hannover messen.
Wir sind davon überzeugt, dass das THEATER in der LIST die Theater-Vielfalt der Stadt bereichert und zwar über den Stadtteil List hinaus. Auch wenn sich das Theater in der List befindet, kommen unsere Zuschauer/innen aus dem gesamten Stadtgebiet und von außerhalb. Das Theater an der Glocksee ist auch nicht nur ein Theater für die Menschen im Bereich der Glocksee.
Der Theaterbeirat hat unserer Meinung nach nicht das Recht mit solch unsachlichen Argumenten unsere Existenz zu bedrohen. Die Politiker im Rat der Stadt Hannover werden dadurch zum Teil falsch informiert und „beraten“.
Wir sind zum Gespräch bereit, wir erinnern nochmals an unseren „Theaterpolitischen Vorschlag“ alle Freien Theaterhäuser in gleicher Grundförderungshöhe zu unterstützen, um die Theaterlandschaft Hannovers zu erhalten und weiterleben zu lassen.
Deswegen fordern wir von den Politikern und Politikerinnen der Stadt Hannover, dass das THEATER in der LIST mit mindestens 30.000 € Grundförderung unterstützt wird. Falls die bisherigen Mittel dafür nicht reichen, muss überlegt werden, aus welchen anderen Töpfen diese Mittel aufgebracht werden können.
Theater in der List
In diesem Jahr 2009 hatten wir 139 Vorstellungen (!) mit 5997 Zuschauer/innen.
Damit Sie uns besser finden können, helfen für Suchmaschinen im großen weiten web "keywords", also Suchbegriffe. Wenn wir diese hier jetzt nennnen, taucht unsere Seite bequemer bei Ihnen auf:
Los geht´s:
Kindertheater Niedersachsen, Theater für Kinder
Theater für Kinder und Jugendliche
Mobile Kindertheater
Theater in Schulen
Mobiles Jugendtheater
Theater in Schule, Theater für Schulen, mobiles Theater für Kinder, Theater für Jugendliche, mobiles Theater, Kindertheater in Hannover, Kindertheater in Niedersachsen, Theater für Schüler innen.
Wie auch immer: Theater bringt´s und
Wir bringen Theater!