MACHT NICHTS


Die Vorstellungen unserer aktuellen Produktion Macht Party - ein Gesellschaftsspiel  können nicht stattfinden. Die Theater sind geschlossen.

MACHT PARTY entstand als künstlerischer Reflex auf aktuelle politische und soziale Entwicklungen. Aus unterschiedlichen theatralischen Formen und Interaktionsangeboten entwickelte sich eine Auseinandersetzung um Fragen gesellschaftlichen Miteinanders.
Doch unsere Welt hat sich verändert!

MACHT NICHTS ist die Alternative zu MACHT PARTY in Corona-Zeiten.
Begeben wir  uns auf die Spuren von Heidegger und lassen das „Nichts nichten“,
entfalten „Silence“ im Sinne eines John Cage, ohne bei 4':33'' aufzuhören und entdecken
die Ursprünge von Kunst, sozialer Interaktion und natürlich der Welt. Also wiederum ein Rund-
umschlag, der allerdings außer dem „Nichts“ keinerlei Spuren hinterlässt.
Denn: Darf man heute noch Nachhaltig sein? Lieber plädieren wir minimalistisch für einen Augenblick, ohne zu nah dran zu sein

Das Video ist hier zu finden.

Macht Party

Ein Gesellschaftsspiel





Ein Gesellschaftsspiel, bei dem am Ende doch alleine getanzt wird               
Das theater erlebnis  lädt ein die Demokratie zu feiern und öffnet dafür seinen Theaterraum nicht als Bühne, sondern als bunte Party Location. So ist das Publikum von Anfang an Teil der Inszenierung, bewegt sich zusammen mit dem Ensemble auf der Spiel- und Tanzfläche, ist Ansprechpartner*in für den Musiker und die beiden Schauspieler *innen. Es tanzt, amüsiert sich, stellt in Frage, trifft Entscheidungen, schlägt sich auf die ein oder andere Seite, ist gezwungen Haltung einzunehmen. Wie im antiken Athen, dem Geburtsort der Demokratie, erlebt das Publikum Tragödie und Komödie, wird vom Teufel in Versuchung geführt, leidet mit dem Engel.
Die Produktion MACHT PARTY entstand als künstlerischer Reflex auf aktuelle politische und soziale Entwicklungen. Aus unterschiedlichen theatralischen Formen und Interaktionsangeboten entwickelt sich eine Auseinandersetzung um Fragen gesellschaftlichen Miteinanders.
Zugespitzt, Ab- und Umbrüche provozierend in Kauf nehmend, werden Fragen aufgeworfen statt beantwortet. Fragen, die beim Publikum nachwirken.
Klar wird: was letztlich geschieht, wird sich nicht im Theater abspielen.



Es laden ein:
Inka Grund, Holger Kirleis, Tim von Kietzell, Tim Schaller
Kostüme, Bühne: Julia Gentili, Romina Medrano



Premiere:
24. Januar 2020, 20 Uhr

weitere Termine:
es folgen neue Termine



Location:
theater erlebnis, Kornstr. 31,
30167 Hannover-Nordstadt

Anmeldung:
0511 3970794

Design: Serkan Lacin
Fotos: Susanne Stiller



Wir danken unseren Förderern:
Kulturbüro der LH Hannover
LAGS aus Mitteln des MWK