WIR WOLLEN PLANKTON SEIN




HAZ Kritik

WIR WOLLEN PLANKTON SEIN von Julian Pörksen
ist eine paradoxe Metakomödie, ein ziemlich lautes Plädoyer für Stille, Leere, Ruhe – die Regression zum Plankton als verlockende Alternative. Das Plankton-Dasein, dieser ziellose, ozeanische, vorbewusste Schwebezustand ist so etwas wie eine Utopie, wie ein radikaler Gegenentwurf zu unserer hyperaktiven, hyperproduktiven Gesellschaft.

Eine alternde Diva, ihr junger Liebhaber und ihr ebenso junger Sohn laden ein zu einem Abend der großen Erschöpfung. Sie verstricken sich in Theorien, verlieren sich in Gefühlen, suchen nach dem Theater und nach ihrer eigenen Rolle, kreisen grübelnd um sich selbst, traurig, schillernd, liebenswert. Es entspinnen sich Situationen, die in ihrer Profanität den wunden Punkt einer überaktiven Gesellschaft suchen und die mit kleinen Gesten zu großen Fragen anregen.

Ensemble:  Bart Haupt, Chris Recha, Inka Grund, Julia Gentili, Melli Huke, Serkan Lacin, Tim Schaller, Tim von Kietzell, Ulrike Glandorf





Termine für Januar 2019:

18./ 19./ 25./ 26. Januar, jeweils um 20:00 Uhr

21. und 28. Januar um 10:00 Uhr


Wir danken der freundlichen Förderung durch:

Stiftung der Sparkasse Hannover
Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur
Kulturbüro der LH Hannover





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